Sonntag, 19. Mai 2013

Hörsaal /

Wirtschaft Identity Economics  

Vortrag des US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers und Nobelpreisträgers George Akerlof

Grafik Tag der Arbeit
Tag der Arbeit (Chrissie Salz )

Wie wir ökonomisch handeln, hängt von unserer Identität, unserem Selbstbild ab. Wer wir zu sein glauben bestimmt, wie stark wir uns für unsere Firma einsetzen oder wie motiviert wir unseren Aufgaben nachgehen.

Das behauptet der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger George Akerlof.

George Akerlof, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler 2007, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Berkeley, KalifornienGeorge Akerlof (Yan Chi Vinci Chow/flickr-cc 3.0-by)In seiner Wirtschaftstheorie versucht Akerlof das soziale Umfeld und das Selbstbild der handelnden Personen mit einzubeziehen. Nur so werde klar, warum Menschen in der gleichen Situation zu sehr unterschiedlichen Entscheidungen kämen. Identity Ecomics führe zu einen realistischeren und tieferen Verständnis von menschlichem Verhalten.

Klassische oder neoliberale Ansätze, die von einer Rationalität und Effizienz der freien Marktwirtschaft, hält der 71jährige für unzureichend. Staatliche Intervention in Finanzmärkte dagegen für unerlässlich.

 

(Logo der Lindauer Nobelpreisträgertagungen)Akerlof hielt seinen Vortrag im August 2011, beim 4. Treffen der Wirtschaftsnobelpreisträger in Lindau am Bodensee.

 

 

Dieser Hörsaal ist eine Wiederholung vom 19.01.2012.



Mehr bei DRadio Wissen:

The Current State of Aggregate Economics
Wirtschaftswissenschaftler Edward C. Prescott über Probleme wirtschaftlicher Modelle
(Hörsaal 29.11.2011)

Variable Mensch
Zur Logik ökonomischer Entscheidungen
(Hörsaal 13.09.2010)

 

Mehr zum Thema:

Autobiography
Ausführliche Autobiografie Akerlofs auf der Seite Nobelprize.org

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Hörsaal

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