Wirtschaft Leihen statt kaufen
Camilla Hildebrandt hat sich im neu gegründeten Leihladen "Leila" umgeschaut
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- Leihen statt kaufen ist das Prinzip des Leila. (Screenshot: leila-berlin.de | Collage DRadio Wissen)
Ein Abendkleid für die Opernpremiere, eine Holzschleifmaschine oder ein Fliesenschneider: Manch einen Gegenstand braucht man nur einmal im Leben. Warum sollte man dafür viel Geld ausgeben? Leihen geht auch! In Berlin wurde dafür der erste Leihladen gegründet.
In Berlins neu gegründetem Leihladen "Leila" kann man Raclettegrills, Bohrmaschinen und Zelte leihen, statt sie für teuer Geld zu kaufen. Gemeinsam nutzen - das ist die Leitidee von Nikolai Wolfert, Gründer von "Leila". Obwohl er sein Geschäft erst vor ein paar Wochen eröffnete, erfreut es sich bereits großer Beliebtheit. Wolfert beobachtet, dass das Teilen für viele Menschen mittlerweile Alltag ist.
Nutzen statt Besitzen
Couchsurfen, Carsharing, Homesharing - die Teil-Bewegung wird größer. Das stellen der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung in ihrer Studie "Nutzen statt Besitzen" fest.
Der Leihladen "Leila" lebt von freiwilligen Spenden - das Leihen und Verleihen ist für die Mitglieder von "Leila" kostenlos.