Montag, 20. Mai 2013

Hörsaal /

Wirtschaft Mehrheitsprinzip und Vorzugswahl  

Eric Stark Maskin begibt sich auf die Suche nach einem guten und fairen Wahlverfahren.

Ein rotes Kreuz in einem weißen Kästchen.
Wie kann das Kreuz bei einer Wahl fair gesetzt werden? (Chrissie Salz)

George W. Bush gegen Al Gore: Vor zwölf Jahre fanden diese Präsidentschaftswahlen in den USA statt. Und: Mit einem anderen Wahlverfahren hätten sie ganz anders verlaufen können und damit auch die Geschichte, meint Eric Maskin in seinem englischen Vortrag über faire Wahlverfahren.

Entschieden wurde die knappe Wahl zwischen Al Gore und George W. Bush im Bundesstaat Florida: Bush lag mit nur wenigen Stimmen vor Gore. Der Grund dafür: Eine dritte Person auf dem Wahlzettel. Ralph Nader erhielt in Florida 100.000 der Stimmen -Stimmen, die sonst vermutlich an Al Gore gegangen wären.

Wenn Wahlverfahren Geschichte schreiben

Hätte Naders Name also nicht auf dem Wahlzettel gestanden, dann wäre Al Gore Präsident der Vereinigten Staaten geworden. Die Geschichte wäre ganz bestimmt anders verlaufen.

Gute und faire Wahlverfahren

Was kann man tun, damit das Ergebnis von Wahlen tatsächlich dem Wunsch der Wähler entspricht? Wie sieht ein gutes und faires Wahlverfahren aus? Darum geht es dem Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Eric Maskin in seinem Vortrag über "Elections and Strategic Voting: Condorcet and Borda".

(Logo: Meeting of Nobel Laureates Lindau)

Eric S. Maskin hielt seinen Vortrag "Elections and Strategic Voting: Condorcet and Borda" am 26. August 2011 beim 4. Treffen der Wirtschaftsnobelpreisträger in Lindau am Bodensee.

Dieser Hörsaal ist eine Wiederholung vom 26.01.2012.

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