Samstag, 25. Mai 2013

Hörsaal /

Wirtschaft Wirtschaftsmacht und flanellgraue Eminenzen  

Vorträge der Ökonomen Wilhelm Röpke und Michael Fritsch

Grafik Tag der Arbeit
Tag der Arbeit (Chrissie Salz )

Wilhelm Röpke spricht über die Moral und Sitte in der Wirtschaft. Michael Fritschs Vortrag heißt "Politische Gestaltung durch ökonomische Institutionen".

Wilhelm Röpke war ein großer deutscher Ökonom, der von 1899 bis 1966 lebte und das Wirtschaftsgeschehen nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur beobachtete und analysierte, sondern auch entscheidend mitprägte. So wird er als einer der geistigen Väter der Sozialen Marktwirtschaft bezeichnet.

Streiter für die höchsten Werte

Für Professor Röpke waren Werte wie Recht, Sitte und Moral im Wirtschaftsleben von fundamentaler Wichtigkeit. Die Wirtschafts- und Finanzpolitiker seien aufgerufen, von Staats wegen Schwächere im Marktgeschehen zu schützen und entsprechende Spielregeln aufzustellen. Der ehemalige Bundeskanzler Ludwig Erhard bezeichnete Röpke als einen Streiter für die höchsten Werte der Menschheit.

Sein Vortrag hat den Titel "Wirtschaftsmacht und Staatgefüge".

"Politische Gestaltung durch ökonomische Institutionen"

Danach geht es um flanellgraue Eminenzen: "Politische Gestaltung durch ökonomische Institutionen“ heißt der nächste Vortrag. Gehalten hat ihn Professor Dr. Michael Fritsch 1992. Damals war er Oberassistent und Vertreter am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Bergakademie Freiberg.

Dieser Hörsaal ist eine Wiederholung vom 15.09.2010.

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