Wohnungsnot Haus aus Styropor
Victor Tuschik über ein Projekt der Universität Kassel
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- Spot an: So könnte die zukünftige Wohnstatt eines Studenten aussehen - im Modell M, Maßstab 1:10. (Mark Niehüser | DRadio Wissen)
Die Studenten in den Uni-Städten spüren es deutlich: Gute und bezahlbare Wohnungen fehlen. In Kassel haben Architektur-Studenten jetzt ein ungewöhnliches Projekt ins Leben gerufen: Sie bauen Häuser aus Styropor, in denen Studenten auch wohnen sollen.
Das erste dieser Häuser ist schon fertiggestellt, das zweite soll in den nächsten Wochen folgen. Die Studenten planen, dass die provisorischen Wohnunterkünfte auf dem Uni-Gelände stehen. Wie viele genau es werden könnten, ist aber noch nicht klar.
Ohne Heizung und Bad
In dieser Woche haben die Studenten ein Haus der Öffentlichkeit vorgestellt - und viele waren von der Idee begeistert. Aber es gab auch kritische Stimmen. Denn Heizungen oder Sanitäranlagen sollen die Häuser nicht haben, die Studenten müssten die Duschen und Toiletten der Universität nutzen. Und natürlich steht auch die Frage im Raum, ob die Häuser einbruchsicher sind. Denn Styropor kann man leicht zerstören.
Styropor-Haus im Test
Victor Tuschik ist 23 Jahre alt, studiert im fünften Semester Architektur in Kassel und hat auch einen Entwurf für ein Haus entwickelt. Er wird einer der ersten sein, der in den Styropor-Häusern probewohnt, vermutlich in etwa vier Wochen.